Aids-Hilfe Schweiz an der Internationalen Aids-Konferenz 2026 in Rio de Janeiro
Vom 26. bis 31. Juli 2026 findet in Rio de Janeiro die 26. Internationale Aids-Konferenz statt, das weltweit wichtigste Treffen zum Thema HIV, Aids, Medizin, Prävention und Community.
- Was: 26. Internationale Aids-Konferenz
- Wann: 26.–31. Juli 2026
- Wo: Rio de Janeiro (Brasilien)
- Thema: Rethink. Rebuild. Rise.
- Teilnehmende: Menschen mit HIV, Präventions- und medizinische Fachpersonen
- Beitrag Aids-Hilfe Schweiz: Präsentation Studie zu HIV-Selbsttests
Vom 26. bis 31. Juli 2026 findet in Rio de Janeiro die 26. Internationale Aids-Konferenz statt, das weltweit wichtigste Treffen zum Thema HIV, Aids, Medizin, Prävention und Community. Mit über 10'000 erwarteten Teilnehmenden ist es die grösste Konferenz und bietet eine einzigartige interdisziplinäre Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaustausch. Die Aids-Hilfe Schweiz ist mit einer Delegation vor Ort vertreten und beteiligt sich am internationalen Austausch.
Das Motto der diesjährigen Konferenz lautet «Rethink. Rebuild. Rise.». Es steht für die Notwendigkeit, die globale HIV‑Prävention und Versorgung neu zu denken, bestehende Strukturen zu stärken und gemeinsam neue Strategien zu entwickeln. Im Zentrum steht dabei eine konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der Menschen, insbesondere jenen, die besonders betroffen sind von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen. Eine wirksame Gesundheitsförderung erfordert zugängliche Angebote entlang der gesamten Versorgungskette: von Informationen zum Impfen, über Schutzmöglichkeiten, Testempfehlungen bis hin zur Behandlung. Die Stärkung zielgruppenspezifischer Angebote und Gesundheitszentren bleibt dafür zentral, sowohl weltweit wie auch hier in der Schweiz.
Im Rahmen der Konferenz präsentiert die Aids-Hilfe Schweiz eine Studie zu HIV-Selbsttests in der Schweiz (Sperrfrist: Montag, 27. Juli 2026, 19:00 Uhr MESZ). Die Ergebnisse zeigen, dass kostenlose und anonym bestellbare Tests neue Zielgruppen erreichen und Zugangshürden abbauen können – insbesondere bei Männern, die Sex mit Männern haben, sich aber nicht als schwul identifizieren. Damit stellen HIV-Selbsttests eine zusätzliche Strategie dar, um bisher nicht erreichte Menschen erstmals zum Testen zu bewegen. Die Studie basiert auf einem nationalen Pilotprojekt mit rund 1'344 ausgewerteten Bestellungen sowie begleitenden Befragungen.