Zero Discrimination Day – 1. März 2026
Der Zero Discrimination Day wurde 2014 von UNAIDS ins Leben gerufen, um ein Zeichen gegen die Diskriminierung von Menschen mit HIV zu setzen. Er wird jedes Jahr am 1. März begangen, um weltweit auf Diskriminierung aufmerksam zu machen und zu ihrem Ende aufzurufen.

Trotz medizinischer Fortschritte und jahrzehntelanger Sensibilisierungsarbeit bleibt die Diskriminierung von Menschen mit HIV in der Schweiz Realität – und sie hat zugenommen. Der Diskriminierungsbericht 2025 der Aids-Hilfe Schweiz dokumentiert 102 gemeldete Fälle im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025. Dies entspricht einem Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Wie jedes Jahr erinnern wir deshalb am 1. März an das Recht jeder Person, mit HIV ein würdevolles Leben ohne Diskriminierung zu führen – gemeinsam mit dem weltweiten Appell von UNAIDS zum Zero Discrimination Day. Bitte melden Sie uns jede Form von Diskriminierung – oder mögliche Diskriminierung – im Zusammenhang mit HIV, die Sie in Ihrem beruflichen Umfeld beobachten (Praxis, Klinik, Pflegeheim, Labor, Versicherung, Arbeitgeber usw.). Warum Ihre Mitwirkung entscheidend ist: Diese Meldungen helfen uns, zu verstehen, wo Diskriminierungen auftreten und welche schwerwiegenden Konsequenzen sie haben können: Wir wissen von Datenschutzverletzungen bis Behandlungsverweigerungen. Nur so können wir gezielt Massnahmen ergreifen.