Starke Peerangebote aufbauen: Am Beispiel Leben mit HIV
Ideal für Verbandsmitglieder, die sich für Peerarbeit interessieren und insbesondere ein Peer-Angebot für Menschen mit HIV entwickeln oder stärken möchten.

In dieser Weiterbildung vertiefen wir uns in Theorie und Praxis der Peerarbeit im Kontext des Lebens mit HIV. Der Chefpsychiater und Peerarbeits-Pionier Thomas Ihde zeigt auf, wie Peerarbeit psychisch wirkt, warum Selbststigmatisierung so belastend sein kann und wie Entstigmatisierung auf individueller und kollektiver Ebene gelingt. Abgerundet wird die Weiterbildung durch ein BestPractice-Beispiel aus der HIV-Peerarbeit.
Zielgruppe:
Verbandsmitglieder, die sich für Peerarbeit interessieren und insbesondere ein Peerangebot für Menschen mit HIV entwickeln oder stärken möchten.
Ablauf:
• 13:15 Begrüssung & Einleitung (Marlon Gattiker)
• 13:30 Inputreferat Thomas Ihde inkl. Q&A
• 14:30 Pause
• 15:00 Best-Practice
• 16:00 Closing Aids-Hilfe Schweiz
• 16:15 Ende der Veranstaltung
Gebühren:
Der Anlass ist für unsere Verbandsmitglieder kostenlos, aber verbindlich. Wenn du dich anmeldest, aber doch nicht teilnehmen kannst, gib uns bitte Bescheid, damit wir deinen Platz jemand anderem geben können. Danke!
Für externe Fachpersonen beträgt die Teilnahmegebühr CHF 100.--, inkl. MWST. Bitte den Betrag hier begleichen.
Anmeldefrist: 29. März 2026
Sprachen:
deutsch/französisch
Referent:innen:
- Thomas Ihde (er) ist geschäftsführender Chefarzt der Psychiatrie der Spitäler fmi AG im Berner Oberland und war bis vor kurzem Präsident der nationalen Stiftung Pro Mente Sana. Er hat seine Ausbildungen in den USA absolviert und kam so bereits in den 90iger Jahren an seinem ersten Arbeitstag als Assistenzarzt in Kontakt mit Peers und war (mit-)massgebend für den Aufbau von Peerstellen in der Psychiatrie in der Schweiz.
- Raphael Depallens (er), Projektleitung Menschen, die mit HIV leben und Sozialarbeiter mit langjähriger Peergruppenerfahrung).
- Marlon Gattiker (er), Projektleitung Menschen, die mit HIV leben