Informationen zu Affenpocken

Weltweit werden seit Anfang Mai 2022 Infektionen mit dem Affenpockenvirus (MPX) verzeichnet. Die Krankheit wird durch engen Kontakt übertragen. Sie heilt meist problemlos ab, in manchen Fällen kann es aber zu Komplikationen kommen.

Was müssen Sie wissen?

Beim Bundesamt für Gesundheit erhalten Sie die wichtigsten Informationen und aktuelle Lage. Beim aktuellen Ausbruch in der Schweiz wurde die Krankheit bisher von Mensch zu Mensch durch engen Kontakt mit einer infizierten Person übertragen.

  • Die aktuell am stärksten betroffene Bevölkerungsgruppe sind Männer, die Sex mit Männern haben (MSM). Sexueller Kontakt mit einer erkrankten Person erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung. Häufig wechselnde Sexualpartner erhöhen das Risiko einer Ansteckung.
  • Jede Person, die engen körperlichen Kontakt mit einer betroffenen Person hat, kann sich infizieren.
  • Jede Person, die Symptome hat, die auf Affenpocken hindeuten, vermeidet enge körperliche Kontakte und lässt sich von medizinischem Fachpersonal beraten.

Was müssen schwule und andere Männer, die Sex mit Männer haben, wissen?

Alle Informationen sind auf Dr. Gay zusammengestellt. Die Informationskampagne von Dr. Gay der Aids-Hilfe Schweiz im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) soll dazu beitragen, weitere Übertragungen unter Männern, die Sex mit Männern haben, zu verhindern.

Es ist wichtig, bei Symptomen oder dem Verdacht einer Infektion rasch eine ärztliche Fachperson zu konsultieren. Wer frühzeitig eine Infektion erkennt,

  • kann mit einer Behandlung (Schmerzmittel, Salben, Medikamente) beginnen,
  • kann andere Personen vor einer Ansteckung schützen.

Impfung

Wo kann ich mich in meinem Kanton impfen lassen? Bei Dr. Gay findest du eine Auflistung aller kantonalen Impfstellen.

Was müssen Gesundheitsfachpersonen beachten?

Das BAG hat die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Das BAG hat die wichtigsten Informationen zusammengestellt und aktualisiert diese laufend. Viele Symptome der Affenpocken sind denen von Syphilis oder einer HIV-Primoinfektion ähnlich. Es ist deshalb möglich, dass gut informierte Personen einen Checkpoint, eine Fachstelle oder eine Notfallaufnahme aufsuchen.