Informationen zu Affenpocken

Aktuell melden mehrere Länder Europas Affenpockeninfektionen. Auch in der Schweiz wurden Fälle bestätigt. Die Krankheit wird durch engen Kontakt übertragen. Sie verläuft in der Regel mild.

Was müssen Sie wissen?

Beim Bundesamt für Gesundheit erhalten Sie die wichtigsten Informationen.
Das Risiko, sich mit Affenpocken zu infizieren, ist nicht auf sexuell aktive Menschen oder Männer, die Sex mit Männern haben, beschränkt. Jeder, der engen körperlichen Kontakt mit einer ansteckenden Person hat, kann sich infizieren. Jeder, der Symptome hat, die auf Affenpocken hindeuten, sollte enge körperliche Kontakte vermeiden und sich sofort von medizinischem Fachpersonal beraten lassen.

Was müssen schwule und andere Männer, die Sex mit Männer haben, wissen?

Alle Informationen sind auf Dr. Gay zusammengestellt. Es gibt keinen Grund für Besorgnis. Bei Symptomen lohnt es sich trotzdem, rasch eine ärztliche Fachperson zu konsultieren.
Die Informationskampagne von Dr. Gay der Aids-Hilfe Schweiz soll dazu beitragen, weitere Übertragungen unter Männern, die Sex mit Männern haben, zu verhindern.

Was müssen Gesundheitsfachpersonen beachten?

Das BAG hat die wichtigsten Informationen zusammengestellt.
Viele Symptome der Affenpocken sind denen von Syphilis oder einer HIV-Primoinfektion ähnlich. Es ist deshalb möglich, dass gut informierte Personen mit diesen Symptomen einen Checkpoint oder eine andere Fachstelle aufsuchen. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass es um sich dann um eine bekannte HIV/STI- Infektion handelt. Aufmerksam werden müssen Fachpersonen insbesondere bei Hautausschlag.
Wir empfehlen das Tragen von Masken und Handschuhen beim Kontakt mit Patient:innen. Im Verdachtsfall für Affenpocken sollen Fachpersonen umgehend die Infektiologie oder den kantonsärztlichen Dienst kontaktieren.