Sexualisierter Substanzkonsum

24. Juni 2021 von 14 bis 17 Uhr

Warum macht Sex auf Drogen Sinn? Diese und weitere Fragen werden von Expert*innen am Beispiel der schwulen Sexwelt thematisiert.

Donnerstag, 24. Juni 2021
14 bis 17 Uhr
Webinar (Zoom)
Mit Simultanübersetzung (DE/FR)
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Themen

  • Sexualität und Substanzen: Was muss ich über Sexualität wissen, um sexualisierten Substanzkonsum zu verstehen? Warum macht Sex auf Drogen Sinn? Was haben Substanzen mit queerer Sexualität zu tun? Was sind Promotoren von sexualisiertem Substanzkonsum? Was sind Bedürfnisse unterschiedlicher Subkulturen?
  • Schwule Sex- und Substanzkultur: Was ist sexualisierter Substanzkonsum, was ist Chemsex? Wie verbreitet ist das Phänomen?
  • Prävention und Beratung: Wie identifizieren, thematisieren und beraten sexualisierten Substanzkonsum? Wann ist der Konsum problematisch? Was ist das therapeutische Vorgehen? Was können Fachpersonen tun?

Referent*innen

Dr. Martin Viehweger ist Aktivist für sexuelle Gesundheit und Arzt für Infektiologie in Berlin und Zürich. Er konzipiert, entwickelt und leitet Gemeinschaftsprojekte für sexuelle Gesundheit wie «Let’s talk about sex and drugs». In der Freizeit findet mensch ihn wahrscheinlich auf dem Velo, bei elektronischer Musik, beim Tanzen oder beim Lesen von SZ und republik.ch.

Birgit Rinderli, Sozialarbeiterin FH und angehende Sexologin, ist Leiterin Prävention im Checkpoint Zürich. Sie arbeitet daneben bei Saferparty Streetwork, aktuell im Bereich Chemsex und koordiniert den Aufbau des Chemsex Drug Checking am Checkpoint Zürich. In der Freizeit mag sie das stille Landleben, Bücher und Katzen.

Florian Vock leitet das Präventionsprogramm MSM (Männer, die Sex mit Männern haben) der Aids-Hilfe Schweiz. Der Soziologe engagiert sich neben anderem im Vorstand von Pink Cross und als Leiter des lila. queer festival. Er verbringt aktuell viel Zeit auf TikTok und behauptet, das habe etwas mit seiner beruflichen Tätigkeit zu tun.

Florent Jouinot ist Community-Aktivist*in und koordiniert die Programme der Aids-Hilfe Schweiz in der Westschweiz sowie die Plattform Geschlechter und Sexualität der GREA. Wenn er nicht ehrenamtlich für eine Organisation oder Fachstelle tätig ist, kann mensch FLorent in den Bergen oder in der Sauna mit Freund*innen treffen.

Marc Marthaler hat vor seinem Stellenantritt bei Infodrog beim BAG in der Sektion wissenschaftliche Grundlagen gearbeitet und zuvor bei Sucht Schweiz als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Er hat eine breite Erfahrung in der Suchtforschung und ist bei Infodrog für die Koordination der Schadensminderung zuständig.