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Aktuell Medienmitteilungen

Die Aids-Hilfe Schweiz und die Zewo haben sich geeinigt


Zürich, 19.3.2012. Damit die Weiterführung des Zewo-Gütesiegels nicht gefährdet ist, reduziert die Präsidentin der Aids-Hilfe Schweiz ihre Entschädigung von 50'000 Franken auf 30'000 Franken pro Jahr und verzichtet somit auf 20'000 Franken. Die ausserordentlichen Aufgaben der Präsidentin, die im Zusammenhang mit der Neuorganisation des Verbandes und dem finanziellen Turnaround entstehen, werden zeitlich befristet. Bis Juni 2014 will die Aids-Hilfe Schweiz den finanziellen Turnaround und die Neuorganisation des Verbandes abgeschlossen haben.

Der Stiftungsrat der Zewo hat an seiner Sitzung vom 19. März 2012 die von der Aids-Hilfe Schweiz eingereichten Unterlagen geprüft. Ergänzend dazu hat die Präsidentin der Aids-Hilfe Schweiz das Gespräch mit der Zewo gesucht und mitgeteilt, dass sie zu Gunsten eines Entscheides des Zewo-Stiftungsrats für eine Weiterführung des Zewo-Gütesiegels auf einen Betrag von 20‘000 Franken ihrer Entschädigung verzichtet. Die Mitgliederversammlung der Aids-Hilfe Schweiz hat am 21. Januar die neue Präsidentin im Wissen um die Entschädigung und die Problematik rund um das Zewo-Gütesiegel gewählt. Doris Fiala möchte dieses jedoch keinesfalls aufgrund ihres Honorars opfern. Sie zeigt sich in diesem Sinne erfreut, dass der Stiftungsrat der Zewo der Weiterführung des Gütesiegels für die Aids-Hilfe Schweiz unter den folgenden Rahmenbedingungen zugestimmt hat:

Die Aids-Hilfe Schweiz bezahlt der Präsidentin bis zum Ablauf der laufenden Funktionsperiode des Vorstandes, das ist der Juni 2014, eine pauschale Entschädigung in der Höhe von 30‘000 Franken pro Jahr. Es werden keine zusätzlichen finanziellen Entschädigungen wie z.B. Sozialleistungen, Pensionskassenbeiträge, Boni oder andere pauschalen Spesen abgegolten. Die Entschädigung wird mit den im Pflichtenheft der Präsidentin festgehaltenen ordentlichen und ausserordentlichen Aufgaben begründet, die einen Arbeitseinsatz von ca. 430 Stunden umfassen. Davon leistet die Präsidentin 100 Stunden unentgeltlich. Der ausserordentliche Arbeitseinsatz hängt mit einem intensiven Engagement zur Neuorganisation des Verbandes und zur Erreichung eines finanziellen Turnarounds zusammen. Dieser ausserordentliche Arbeitseinsatz und die damit zusammenhängende Entschädigung in der Höhe von 30‘000 Franken ist bis Juni 2014 befristet. Bis dahin will die Aids-Hilfe den Turnaround geschafft haben. Zur Kontrolle reicht die Aids-Hilfe Schweiz der Zewo jährlich die revidierte Jahresrechnung ein. Die Präsidentin ist zudem bereit, der Zewo in voller Transparenz aufzuzeigen, wieviele Stunden für ordentliche und ausserordentliche Aufgaben geleistet wurden.

Auskunft erteilen:
Stiftung Zewo: Martina Ziegerer, Geschäftsleiterin, 044 366 99 59
Aids-Hilfe Schweiz: Doris Fiala, Präsidentin, 079 611 84 17

Vorstandssitzung der Aids-Hilfe Schweiz: Einstimmiges Bekenntnis zu Präsidentin Doris Fiala

Vorstandssitzung der Aids-Hilfe Schweiz: Einstimmiges Bekenntnis zu Präsidentin Doris Fiala


Bern, 9. März 2012. Der Vorstand der Aids-Hilfe Schweiz hat sich an seiner heutigen, ordentlichen Sitzung einstimmig hinter seine Präsidentin gestellt. Die durch die Mitgliederversammlung abgesegnete Strategie der Professionalisierung des Präsidentenamts wird fortgeführt, trotz der Kritik, die in den letzten Tagen laut geworden ist. Die Aids-Hilfe Schweiz befindet sich seit Jahren in einer sehr schwierigen finanziellen Lage und ist auf eine führungsstarke und ausgezeichnet vernetzte Präsidentin angewiesen.


Weitere Informationen: Michael Kohlbacher, Geschäftsführer, mobile 076 336 19 61


Artikel Tages Anzeiger vom 1. März 2012 und weitere Medienberichte: Interesse der Öffentlichkeit an der Finanzsituation der Aids-Hilfe Schweiz und der Entschädigung der Präsidentin


Stellungnahme der Aids-Hilfe Schweiz


Zürich, 1. März 2012. Die Generalversammlung der Aids-Hilfe Schweiz hat am 21. Januar 2012 mit Doris Fiala eine starke Führungspersönlichkeit gewählt, die Fundraising zur Chefsache macht. Für ihr Amt erhält sie eine Entschädigung von 50‘000 Franken. Die schwierige finanzielle Lage der Organisation, aber auch die zunehmende Professionalisierung des Non-Profit-Bereichs machten diesen Schritt nötig.


Die Generalversammlung der Aids-Hilfe Schweiz, bestehend aus den Verbandsmitgliedern, hat am 21. Januar mit grosser Mehrheit (53 Prostimmen, keine Gegenstimme, 8 Enthaltungen) einen wichtigen Entscheid getroffen: Die Zürcher Nationalrätin Doris Fiala wurde zur neuen Präsidentin gewählt (s. Medienmitteilung vom 25. Januar 2012). Die Generalversammlung beschloss, ihr für ihr Engagement eine jährliche Entschädigung von 50‘000 Franken auszurichten. Bisherige Präsidenten erhielten eine Entschädigung zwischen 12‘000 und 20‘000 Franken. Frau Fialas Engagement hat sich heute schon gelohnt: Spendenzusagen aus der Privatwirtschaft in der dreifachen Höhe der Entschädigung sind in Aussicht gestellt worden.


Gründe für diesen Entscheid:

Der Hauptgrund für diesen Entscheid sind die sinkenden Erträge der Aids-Hilfe Schweiz. Trotz radikaler Sparmassnahmen ist klar: Wenn der Trend der sinkenden Erträge nicht aufgehalten werden kann, droht der Aids-Hilfe Schweiz die Auflösung. Deshalb braucht die Aids-Hilfe Schweiz eine in Wirtschaft und Politik gut vernetzte Persönlichkeit an ihrer Spitze.


Doch auch die zunehmende Professionalisierung im Non-Profit-Bereich machten den Schritt nötig: Der Arbeitsaufwand für ein Präsidium einer gemeinnützigen Organisation ist stark angestiegen. Es bedeutet ein Arbeitspensum von 20 - 25 Prozent. Die Suche nach einer geeigneten Person gestaltete sich deshalb schwierig. Kaum jemand war bereit, ein derart arbeitsintensives und exponiertes Amt zu übernehmen.


Frau Fiala hat vor Ihrer Wahl transparent über Ihre Bedingungen für eine Wahlannahme informiert. Sie erklärte an der Generalversammlung: „Ich werde die Aids-Hilfe Schweiz strategisch führen und nicht nur verwalten. Ich werde mich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass die Aids-Hilfe Schweiz wieder mehr Mittel zur Verfügung stehen, um ihre wichtigen Aufgaben in der Prävention und für Menschen mit HIV an die Hand nehmen zu können. Fundraising ist für mich Chefsache und prioritär.“


Angesichts der schwierigen Lage der Aids-Hilfe Schweiz haben die Delegierten nach einer intensiven Diskussion ja gesagt zu einer starken Präsidentin. Mit dem Betrag von CHF 50‘000 wird nur ein Teil ihres Engagements entlohnt: Wie bei gemeinnützigen Organisationen üblich und von der Zertifizierungsstelle für Spenden sammelnde Organisationen (ZEWO) gefordert, werden 100 Stunden nicht entlohnt, die restlichen Stunden zu einem NGO-Tarif, der weit unter dem in der Wirtschaft üblichen Tarif liegt. Die Entschädigung beträgt nur 1.4 Prozent der Lohnsumme der Aids-Hilfe Schweiz.


Bereits nach wenigen Wochen zeichnet sich ab, dass sich das intensive Engagement der Präsidentin mehr als lohnt. Frau Fiala ist es in kurzer Zeit gelungen, Spendenzusagen von Sponsoren aus der Privatwirtschaft zu erhalten, die mehr als das Dreifache ihres Entschädigungsbetrages ausmachen.


Der Vorstand und die Geschäftsführung der Aids-Hilfe Schweiz sehen sich daher darin bestätigt, dass mit Frau Fiala eine richtige und gute Präsidentin gewählt wurde, die den nötigen Beitrag zur Verbesserung der finanziellen Situation des Verbandes leistet und sich in der Öffentlichkeit für die wichtigen Anliegen der HIV/Aids-Prävention einsetzt.


Für mehr Informationen:
Michael Kohlbacher, Geschäftsführer, mobile 076 336 19 61


„Mittendrin“: Die neue Coming-out-Broschüre der Aids-Hilfe Schweiz, LOS und Pink Cross

 

Zürich, 15. Februar 2012. Die Aids-Hilfe Schweiz, LOS und Pink Cross lancieren eine neue Coming-out-Broschüre für junge Menschen zwischen 12 und 18 Jahren. Unvoreingenommen und leicht verständlich werden Jugendliche auf der Suche nach ihrer sexuellen Identität begleitet und Fragen rund ums Thema Coming-out beantwortet. ‚Coming-out – Mittendrin‘ ist ab sofort gratis bei der Aids-Hilfe Schweiz erhältlich.


Broschüre, \"Coming-out Mittendrin\"
‚Coming-out – Mittendrin‘, heisst die neue Broschüre der Aids-Hilfe Schweiz, LOS und Pink Cross, welche Jugendliche auf ihrem Weg zu einer selbstbestimmten und verantwortungsvollen Sexualität begleitet. Die neue Publikation nimmt die Jugendlichen ernst, holt sie dort ab, wo sie stehen und macht klar, dass auch wer anders fühlt als die Mehrheit, mittendrin lebt und dazu gehört.


Die Pubertät ist die Zeit, die geprägt ist durch viele Unsicherheiten. Dazu gesellt sich die Frage nach der sexuellen Orientierung: „Steh ich auf Frauen, Männer, beides? Bin ich bisexuell oder transgender? Und was denken meine Freundinnen und Freunde oder Eltern von mir, wenn ich…?“ Die Broschüre „Coming-out – mittendrin“ stellt altersgerecht, knapp und mit viel Verständnis für die Jugendlichen verschiedene sexuelle Neigungen vor und beleuchtet relevante Themen im Zusammenhang mit einem Coming-out: Wie sage ich es meinen Eltern? Was ist Homophobie? Wie schütze ich mich am besten vor HIV/Aids?


Vor allem bei der sensiblen Themenauswahl und ihrer entsprechenden Aufbereitung ist die Mitarbeit der begleitenden Expertengruppe spürbar. Das macht die Broschüre nicht nur zu einem wertvollen Ratgeber für betroffene Jugendliche, sondern prädestiniert sie auch zum Gebrauch im Schulunterricht: Sie hilft, das gegenseitige Verständnis zu fördern und Vorurteile abzubauen. Nützliche Adressen und Internetlinks runden die gut strukturierte und reich bebilderte Broschüre ab.


‚Coming-out – Mittendrin‘ kann ab sofort gratis über den Shop der Aids-Hilfe Schweiz bezogen werden.


„Coming-out - Mittendrin“, A5, 28 Seiten, 4-farbig.


Bestellungen unter www.shop.aids.ch oder Tel. Nr. 044 447 11 11.

Download „Coming-out - mittendrin.“ | PDF 1,7MB


Weitere Informationen:

Aids-Hilfe Schweiz, Bettina Maeschli, Leiterin Kommunikation, Tel. 079 357 60 20

Lesbenorganisation Schweiz LOS, Eveline Mugier, Geschäftsführerin, Tel. 078 901 64 54

Pink Cross, Uwe Splittdorf, Geschäftsführer, Tel. 079 690 58 97


Zurückgehende Erträge bei der Aids-Hilfe Schweiz

Neuer Vorstand unter der Präsidentin Doris Fiala sagt knappen HIV-Mitteln den Kampf an


Zürich, 25. Januar 2012. Die Mittel, die der Aids-Hilfe Schweiz für ihre Arbeit zur Verfügung stehen, werden immer knapper. Dank Kostenreduktion wird für das Jahr 2011 zwar eine schwarze Null erwartet. Doch der Trend der rückläufigen Erträge der letzten Jahre geht weiter. Mit weniger Geld muss die Aids-Hilfe Schweiz immer mehr HIV-positive Menschen betreuen. Der neu gewählte Vorstand der Aids-Hilfe Schweiz unter der Leitung der Präsidentin und Zürcher FDP-Nationalrätin Doris Fiala will dieser Entwicklung entschieden entgegen treten.

Die finanzielle Situation der Aids-Hilfe Schweiz ist prekär: Im Jahr 2010 erlitt die Geschäftsstelle der Aids-Hilfe Schweiz (AHS) erstmals einen Verlust in der Höhe von CHF 330‘000. Im Jahr 2011 wurden daher die bereits 2010 eingeleiteten Kostensenkungsmassnahmen durch Personalabbau und Reduktion von Sachkosten intensiviert: So wurden innerhalb 2 Jahren die Personalressourcen um über 30% reduziert. Aufgrund dieser massiven Kostensenkungsmassnahmen wird die AHS gemäss vorläufiger Bilanz 2011 mit einem „blauen Auge“ davon kommen und eine schwarze Null schreiben. Dies, obwohl sich der jahrelange Trend der sinkenden Erträge auch im Jahr 2011 fortsetzte, und die Gelder aus den beiden Haupteinnahmequellen Bundesamt für Gesundheit (BAG) (minus ca. CHF 750‘000) und Spenden (minus ca. CHF 150'000) um insgesamt ca. CHF 900‘000 zurückgingen. Doch der Trend der sinkenden Erträge setzt sich fort: Auch im 2012 erwartet die Aids-Hilfe Schweiz einen erneuten Rückgang der Einnahmen von Seiten des Bundes um einige 100‘000 CHF.

Die neue Führung der Aids-Hilfe Schweiz reagiert

Die sinkenden Erträge führt Präsidenten Doris Fiala hauptsächlich darauf zurück, dass das Thema HIV/Aids in den letzten Jahren in den Medien, der Öffentlichkeit und der Politik stark an Aufmerksamkeit verloren hat. Das darf nicht sein, denn: während in der Periode zwischen 1992 und 2000 die Zahl der jährlichen Neuansteckungen bis auf ca. 600 pro Jahr zurückging, stieg sie seither wieder auf ca. 800 pro Jahr. Von der neuen Zunahme waren vor allem Schweizer Männer, die Sex mit Männern haben, betroffen, sowie heterosexuelle Personen aus Ländern mit hoher HIV-Prävalenz (Subsahara-Länder). Erst ab 2009 sank die Zahl der jährlichen Neuansteckungen wieder auf ca. 600 pro Jahr. Das heisst, trotz zahlreicher Präventionsbemühungen stehen wir heute erst dort, wo wir vor 10 Jahren standen.

Und da dank der verfügbaren Therapien die Todesfälle stark zurückgehen, leben aufgrund der jährlichen Neuansteckungen immer mehr HIV-positive Menschen in der Schweiz, zurzeit geschätzt 25‘000 – mit steigender Tendenz. Und dies kostet: Die Lebenszeitkosten der HIV-Therapie werden auf 1 Million Franken geschätzt. Bei heute 8‘000 therapierten
Menschen belaufen sich die jährlichen Kosten auf 200 Millionen Franken. Neben einer medizinischen Betreuung sind diese Menschen dringend auf die Beratung und Unterstützung durch die Aids-Hilfe Schweiz und deren Mitglieder angewiesen.
„Die Bedeutung rund um die Herausforderungen im Zusammenhang mit HIV und Aids müssen im Bewusstsein der Bevölkerung wieder geschärft werden“, so Doris Fiala „dafür werde ich mich mit ganzer Kraft einsetzen.“ Mit diesen Massnahmen will die neue Führung dem Trend der sinkenden Erträge Einhalt gebieten:
  • Neue Finanzierungsquellen, insbesondere aus der Privatwirtschaft und bei Stiftungen, sollen erschlossen werden.
  • Die bestehende Verbandsstruktur wird auf ihre Wirksamkeit hin überprüft und den neuen Anforderungen der HIV und Aidsarbeit angepasst. Ein entsprechender Verbandsreorganisationsprozess läuft seit Anfang 2011 und soll dieses Jahr abgeschlossen werden.
  • Für Schlüsselprojekte der Aids-Hilfe Schweiz werden Partner als Geldgeber unter Stiftungen oder Unternehmen gesucht. So zum Beispiel für das Migrant/innen-Netzwerk Afrimedia oder das Projekt „Aidsprävention im Sexgewerbe“ (Apis).
  •  Das Fundraising bei Privatpersonen wird intensiviert und neue Wege werden gesucht.


Einsatz für gefährdete Bevölkerungsgruppen und Menschen mit HIV


Die Aids-Hilfe Schweiz wird ihre Präventionsarbeit in Zukunft noch stärker auf die Bevölkerungsgruppen konzentrieren, die von HIV und Aids besonders stark betroffen sind: Männer, die Sex mit Männern haben, Migrantinnen und Migranten aus Subsahara-Ländern sowie Sexarbeiterinnen. Kontinuierliche Aufklärung, ein starkes Netzwerk und innovative Kampagnen sollen sicherstellen, dass die HIV-Ansteckungen zurückgehen.

Wichtig ist für die Aids-Hilfe Schweiz auch der Einsatz für die steigende Zahl der HIV-positiven Menschen und deren Angehörigen. Die Aids-Hilfe Schweiz setzt sich mit ihren Projekten und Dienstleistungen insbesondere dafür ein, dass Menschen mit HIV ihren Arbeitsplatz behalten können oder wieder ins Erwerbsleben integriert werden. Rechtliche Beratung, eine enge Zusammenarbeit mit Arbeitgebern, Lobbying auf der politischen Ebene und ein engagierter Einsatz gegen Diskriminierung von HIV-positiven Menschen stehen dabei im Vordergrund.

Kontakte:
Bettina Maeschli
Leiterin Kommunikation
bettina.maeschli@aids.ch
mobile: 079 357 60 20

Doris Fiala
Präsidentin
mobile: 079 611 84 17

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